
Neun der Stäbe
Neun der Stäbe
Resilienz, letzte Verteidigung und Erschöpfung
Die Neun der Stäbe ist die Karte des verwundeten Kriegers. Du hast viele Kämpfe hinter dir, du bist müde und hast Narben. Aber du stehst noch! Du bewachst das Erreichte. Es ist die letzte Prüfung vor dem Ziel.
Einführung
Ein Mann stützt sich auf einen Stab. Er trägt einen Verband um den Kopf und sieht erschöpft und misstrauisch aus. Hinter ihm bilden acht Stäbe einen Zaun oder eine Barrikade. Er steht Wache.
Er hat die Angriffe der Sieben der Stäbe überlebt und die Turbulenzen der Acht. Jetzt ist er vorsichtig geworden. Er erwartet den nächsten Angriff. Die Karte steht für eine Phase der angespannten Ruhe, in der man seine Kräfte sammeln muss, aber nicht entspannen kann. Man hat viel durchgemacht und traut dem Frieden nicht.
Liebe und Beziehungen
Man ist vorsichtig geworden, weil man früher verletzt wurde („Gebranntes Kind scheut das Feuer“). Mauern um das Herz. Man prüft den Partner genau, bevor man sich öffnet.
Karriere und Arbeit
Die letzte Etappe eines anstrengenden Projekts. Man muss extrem diszipliniert sein. Verteidigung der eigenen Position gegen Kritik. „Zähne zusammenbeißen“.
Geld und Finanzen
Sicherung des Vermögens. Man geht keine Risiken mehr ein. Sparen für schlechte Zeiten.
Gesundheit
Zähe Konstitution. Man erholt sich von einer Verletzung oder Krankheit, ist aber noch geschwächt.
Fazit
Die Neun der Stäbe sagt: „Ich lebe noch!“ Du bist vielleicht angeschlagen, aber nicht besiegt. Zieh die Grenzen hoch, leck deine Wunden und halte durch. Die Nacht ist gleich vorbei.
Ich bin resilient. Meine Erfahrungen sind mein Schutzschild. Ich stehe fest.