
Vier der Kelche
Vier der Kelche
Unzufriedenheit, Langeweile und verpasste Chancen
Die Vier der Kelche ist die Karte des Schmollens. Alles scheint grau und fad. Man sitzt da, starrt auf das, was man hat, und findet es langweilig. Dabei übersieht man völlig das neue Geschenk, das einem das Leben gerade anbietet.
Einführung
Ein junger Mann sitzt unter einem Baum, die Arme vor der Brust verschränkt. Vor ihm stehen drei Kelche im Gras. Er wirkt abwesend und missmutig. Aus einer Wolke kommt eine Hand und bietet ihm einen vierten Kelch an, aber er sieht ihn nicht einmal an (oder will ihn nicht sehen).
Diese Karte beschreibt einen Zustand emotionaler Stagnation. Man hat vielleicht alles erreicht (die drei Kelche), fühlt sich aber innerlich leer. „Ist das alles?“. Es ist eine Art Luxusproblem oder Weltschmerz. Man zieht sich zurück und lehnt Angebote ab, weil man glaubt, dass nichts mehr Freude bereiten kann. Aber die Karte ist auch eine Mahnung: Die Chance (der vierte Kelch) wird nicht ewig warten.
Liebe und Beziehungen
Alltagstrott. Die Beziehung ist langweilig geworden. Man nimmt den Partner als selbstverständlich hin. Singles lehnen Angebote ab, weil „eh alle gleich sind“. Mangelnde Begeisterung.
Karriere und Arbeit
Demotivation. Burnout oder Boreout (Langeweile im Job). Man macht Dienst nach Vorschrift. Ein tolles Jobangebot wird ignoriert, weil man keine Lust auf Veränderung hat.
Geld und Finanzen
Stagnation. Man sitzt auf seinem Geld, hat aber keine Freude daran. Konsumüberdruss („Ich habe alles und bin trotzdem nicht glücklich“).
Spiritueller Weg
Meditation und Innenschau (positiver Aspekt). Aber auch Gefahr der spirituellen Trägheit. Man wartet auf Erleuchtung, statt zu praktizieren.
Fazit
Die Vier der Kelche ist ein Weckruf. Das Universum versucht, dir etwas zu schenken, aber du musst auch zugreifen. Komm aus deinem Schneckenhaus. Das Leben ist zu kurz für schlechte Laune.
Ich öffne meine Augen und mein Herz für die Geschenke des Universums.