Stimmen die Bauernregeln? Wetterdaten von 1.282 DWD-Stationen, 1760–2025
Wir haben die täglichen Messungen aller 1.282 Klimastationen des Deutschen Wetterdienstes
mit offenen Daten zusammengetragen, zusammen 17,4 Millionen Stationstage,
und die bekanntesten Bauernregeln daran geprüft: Siebenschläfer, Medardus, Lichtmess, Eisheilige,
Schafskälte, grüne Weihnachten, den Mondwechsel und den Hundertjährigen Kalender. Kurz gesagt: Zwei
Regeln halten der Prüfung stand, Mariä Geburt und Petri Stuhlfeier; der Siebenschläfer bleibt unter
der Schwelle, die meisten anderen sind so gut wie ein Münzwurf.
1.282 Stationen
DWD, 1760–2025
12 Wetterregeln
Daten CC BY 4.0
Ist der Lostag etwas Besonderes?
27. Juni (Tag der Regel): φ = +0,23, geglättet über
15 Tage +0,17. Schlüsseltag der Regel: 27. Juni, vorhergesagt: 28. Juni–15. August
(Temperatur).
Dünne Linie: jeder einzelne Tag als Lostag, dicke Linie: gleitendes Mittel über 15 Tage.
Mit dem Mauszeiger einen Tag ansehen, mit Klick oder Tippen festhalten. Eine echte Lostagsregel
wäre eine Spitze genau am markierten Tag. Von Tag zu Tag schwankt die Kurve um etwa
0,06: Ein einzelner hoher Tag ist meist Zufall.
Das Wichtigste
Der Siebenschläfer trifft bei der Temperatur am besten, beim Regen gar nicht. War der 27. Juni an einer Station wärmer als üblich, waren es die sieben Wochen danach in 62 % der Jahre auch (φ = +0,23). Nach der Korrektur für die vielen gleichzeitig
geprüften Regeln reicht das nicht für „bestätigt“ (q = 0,10). Ob
es am 27. Juni regnet, sagt über die Regentage des Sommers nichts: 51 % Treffer,
ein Münzwurf. Ein besonderer Tag ist der 27. Juni auch nicht: 20 % der Tage im Monat davor und danach sagen den Sommer mindestens ebenso gut voraus; erst seit
1988 hebt er sich von seinen Nachbarn ab. Die zwei Wochen vor dem 27. Juni sagen nichts
(φ = −0,04).
Mariä Geburt ist der einzige Lostag, der aus seiner Jahreszeit heraussticht. Regnete es am 8. September, waren die vier Wochen danach in 65 %
der Jahre nasser als üblich, nach einem trockenen 8. September nur in 43 % (φ = +0,19). Der 8. September sagt mehr voraus als 98 % der Tage im Monat davor und danach, allerdings erst seit 1988: 1951–1987 war er noch ein Tag wie seine Nachbarn.
Petri Stuhlfeier stimmt, weil Frost Frost bleibt. Friert es am 22. Februar,
folgen mehr Frosttage als üblich: 61 % Treffer (φ = +0,23).
Einen Teil davon sagt aber schon der Frost der zwei Wochen davor voraus (φ = +0,14): Die Regel beschreibt vor allem einen kalten Spätwinter.
Medardus, Lichtmess und der helle Januar sind Münzwürfe. 51 %, 52 % und 48 % Treffer.
„Grüne Weihnachten, weiße Ostern“ gilt eher umgekehrt. Nach weißen
Weihnachten lag zu Ostern in 11,9 % der Jahre Schnee, nach grünen nur in
6,6 %.
Die Eisheiligen sind in den Daten nicht zu finden. In keinem Zeitraum seit
1760 hebt sich die Zeit vom 11. bis 15. Mai nach der Korrektur als Kälteperiode ab; am ehesten
1760–1880, als sie 0,6 °C kühler war als die Tage ringsum.
Luftfrost nach der „kalten Sophie“ gab es an den 264 Stationen mit Zahlen für
beide Zeiträume
1951–2000 in 12 % der Jahre, 1996–2025 in 7 %; am
Boden friert es deutlich öfter (35 %).
Weiße Weihnachten sind selten geworden. An den 240 Stationen
mit Zahlen für beide Zeiträume lag 1951–2000 in 25 % der Jahre an allen drei
Weihnachtstagen Schnee, 1996–2025 nur noch in 15 %.
Mondwechsel und Planetenjahre ändern am Wetter nichts Nennenswertes. An
Tagen mit Mondwechsel kippt das Wetter 0,3 Prozentpunkte häufiger von
trocken zu nass oder umgekehrt, ein Unterschied, der nach der Korrektur nicht gesichert ist; die
Temperatur springt nicht öfter als sonst. Zwischen den Jahren der sieben Planeten des Hundertjährigen
Kalenders zeigt sich kein nachweisbarer Unterschied.
Alle Regeln im Überblick
Jede Regel wurde vor der Rechnung in eine prüfbare Form gebracht und an jeder Station mit
mindestens 30 Jahren Daten aus den Jahren 1951–2025 gezählt: Lag das Wetter
am Schlüsseltag über oder unter dem Üblichen, und galt das für den vorhergesagten Zeitraum ebenfalls?
Bei einer zufälligen Regel stimmt das in etwa der Hälfte der Jahre; bei seltenen Ereignissen wie
weißen Ostern deutlich seltener (Spalte „bei Zufall“). Als bestätigt gilt eine Regel erst, wenn
sie auch nach der Korrektur für die 56 gleichzeitig geprüften Hypothesen dieser Seite trägt
(q ≤ 0,05).
Regel
Treffer
bei Zufall
φ (95-%-Intervall)
q
Wetterträgheit φ
Urteil
Siebenschläfer, TemperaturDas Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.27. Juni → 28. Juni–15. August, Temperatur
62 %
50 %
+0,23 (+0,07 bis +0,39)
0,103
−0,04
nicht bestätigt
Siebenschläfer, RegenDas Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.27. Juni → 28. Juni–15. August, Regentage
51 %
50 %
+0,03 (−0,08 bis +0,13)
0,588
+0,05
nicht bestätigt
Siebenschläfer, SonneDas Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.27. Juni → 28. Juni–15. August, Sonnenschein
53 %
50 %
+0,06 (−0,06 bis +0,19)
0,541
+0,02
nicht bestätigt
Siebenschläfer-Zeitraum, TemperaturDie Lesart des DWD: die Großwetterlage vom 27. Juni bis etwa 10. Juli.27. Juni–10. Juli → 11. Juli–15. August, Temperatur
60 %
50 %
+0,19 (+0,03 bis +0,34)
0,191
−0,05
nicht bestätigt
Siebenschläfer-Zeitraum, RegenDie Lesart des DWD: die Großwetterlage vom 27. Juni bis etwa 10. Juli.27. Juni–10. Juli → 11. Juli–15. August, Regentage
52 %
50 %
+0,05 (−0,06 bis +0,15)
0,541
+0,03
nicht bestätigt
Siebenschläfer-Zeitraum, SonneDie Lesart des DWD: die Großwetterlage vom 27. Juni bis etwa 10. Juli.27. Juni–10. Juli → 11. Juli–15. August, Sonnenschein
57 %
50 %
+0,14 (+0,01 bis +0,26)
0,260
−0,04
nicht bestätigt
MedardusRegnet’s am Medardustag, regnet’s vierzig Tage danach.8. Juni → 9. Juni–18. Juli, Regentage
51 %
50 %
+0,02 (−0,06 bis +0,12)
0,588
−0,02
nicht bestätigt
Mariä GeburtWie sich das Wetter an Mariä Geburt verhält, so ist’s noch vier Wochen bestellt.8. September → 9. September–6. Oktober, Regentage
59 %
50 %
+0,19 (+0,10 bis +0,28)
0,028
+0,02
bestätigt
LichtmessIst’s zu Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein.2. Februar → 3. Februar–31. März, Temperatur
52 %
50 %
+0,03 (−0,08 bis +0,15)
0,588
−0,01
nicht bestätigt
Petri StuhlfeierVolksglaube in mehreren Fassungen: Friert es an Petri Stuhlfeier, hat der Winter noch lange Gewalt.22. Februar → 23. Februar–3. April, Frosttage
61 %
50 %
+0,23 (+0,11 bis +0,36)
0,028
+0,14
bestätigt
Januar und SommerIst der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß.1. Januar–31. Januar → 1. Juni–31. August, Temperatur
48 %
50 %
−0,03 (−0,15 bis +0,09)
0,931
−0,04
nicht bestätigt
Grüne WeihnachtenGrüne Weihnachten, weiße Ostern.
21 %
22 %
−0,11 (−0,27 bis +0,05)
0,965
–
nicht bestätigt
φ ist der Zusammenhang zwischen Schlüsseltag und vorhergesagtem Zeitraum: 0 ist ein Münzwurf,
1 eine Regel, die nie irrt. „Wetterträgheit“ ist dieselbe Rechnung mit den 14
Tagen vor dem Lostag statt des Lostags selbst, beim Januar mit dem Dezember: Wetter bleibt oft eine
Weile, wie es ist, und eine Regel taugt nur dann etwas, wenn der Lostag mehr weiß als die Tage davor.
Grüne Weihnachten misst man an einem anderen Zufall: Weil weiße Ostern selten sind, träfe eine zufällige
Regel nur in 22 % der Jahre, und die Regel liegt mit
21 % sogar darunter. Bestätigt sind 2 von 12 Fassungen.
Der Siebenschläfer
Die bekannteste Lostagsregel ist älter als der Kalender, nach dem wir sie heute lesen. Bei der
Kalenderreform rückte der 27. Juni um zehn Tage nach vorn, das „alte“ Siebenschläferdatum
liegt heute um den 7. Juli. Der DWD liest die Regel deshalb als Großwetterlage zwischen Ende
Juni und etwa 10. Juli. Wir haben beide Fassungen gerechnet, jeweils für Regentage,
Sonnenschein und Temperatur.
Bei der Temperatur trägt der Siebenschläfer etwas: Der Tag allein trifft in 62 % der Jahre, der Zeitraum bis 10. Juli in 60 %. Beim Regen, um den es
den meisten bei der Regel geht, trifft er in 51 % der Jahre, also nicht besser
als ein Münzwurf. Die Kurve oben zeigt, dass der 27. Juni dabei kein besonderer Tag ist: Am besten
sagt ein Tag um den 28. Februar die folgenden Wochen voraus. Die Temperatur
des Spätwinters hält sich, ein warmer Februartag kündigt einen milden März an. Das ist keine Bauernweisheit,
sondern Trägheit der Großwetterlage.
Eisheilige, Schafskälte und Co.
Diese Regeln sagen nichts voraus, sondern behaupten eine Kälte- oder Wärmeperiode zu einem
festen Datum. Gemessen wird, ob die Tage wärmer oder kälter waren als eine glatte Jahreskurve,
und ob das Fenster zu den kältesten (wärmsten) Fenstern gleicher Länge im Jahr gehört. Die
Kurve wird für jeden Zeitraum getrennt berechnet, sodass die Erwärmung nicht als „warmes
Fenster“ erscheint.
Abweichung von der glatten Jahreskurve, °C
1760–1880
1881–1950
1951–2000
2001–2025
Zeitraum
Abweichung
95-%-Intervall
Rang im Jahr
q
1760–1880
−0,3 °C
−0,9 °C bis +0,2 °C
9 %
0,434
1881–1950
+0,2 °C
−0,6 °C bis +1,0 °C
80 %
0,965
1951–2000
+0,5 °C
−0,4 °C bis +1,3 °C
92 %
0,965
2001–2025
−0,4 °C
−1,3 °C bis +0,5 °C
19 %
0,541
„Rang im Jahr“: Anteil aller Fenster gleicher Länge im mittleren Jahr des Zeitraums, die
mindestens so kalt waren. Bei einer echten Kälte- oder Wärmeperiode wären
es wenige Prozent. Vor 1881 stützen sich die Zahlen auf eine Handvoll Stationen.
Die Eisheiligen waren 1951–2000 sogar etwas wärmer als die Kurve (+0,5 °C),
2001–2025 etwas kälter (−0,4 °C), beides innerhalb der
Schwankung von Jahr zu Jahr. Eine feste Kälte Mitte Mai gibt es nicht; ob ein Gärtner nach dem
15. Mai pflanzen kann, entscheidet der Spätfrost, und der ist seltener geworden.
Die Hundstage gelten als heißeste Zeit des Jahres, und das sind sie: Die wärmsten 32 Tage
lagen 1991–2020 im Mittel vom 19. Juli bis 19. August. Diese Wärme steckt schon in der glatten
Jahreskurve; darüber hinaus sind die Hundstage nicht noch einmal wärmer, und das misst die
Grafik.
Spätfrost und weiße Weihnachten
Nach der „kalten Sophie“ am 15. Mai gab es an den 264 Stationen mit Zahlen für
beide Zeiträume 1951–2000 im Mittel in 12 % der Jahre noch Luftfrost (unter
0 °C in 2 m Höhe), 1996–2025 in 7 %. Bodenfrost, 5 cm über
dem Boden, der für junge Pflanzen zählt, gab es 1996–2025 in 35 % der Jahre.
Weiße Weihnachten: Anteil der Stationen mit Schnee am 24., 25. und 26. Dezember
Weihnachten 2025: an 3 % der Stationen Schnee
an allen drei Weihnachtstagen.
Definition des DWD: mindestens 1 cm Schneedecke am Morgen des 24., 25. und 26.
Dezember. Zuletzt lag 2010 an mehr als der Hälfte der Stationen Schnee.
Deine Station
Die Zahlen für 1996–2025 an jeder Station mit genug Jahren: Spätfrost nach dem 15. Mai und
weiße Weihnachten.
Mondwechsel bringt Wetterwechsel?
Von 1951 bis 2025 erreichte der Mond 3.711-mal eine der vier Hauptphasen;
gezählt wird der Kalendertag. Als Wetterwechsel gilt ein Temperatursprung über den Tag hinweg,
der zum stärksten Fünftel der Station gehört, oder ein Umschlag von überwiegend trockenen zu
überwiegend nassen drei Tagen (höchstens ein gegen mindestens zwei Regentage) und umgekehrt.
Zum Vergleich wurde jeder Mondtermin 2.000-mal um eine eigene zufällige
Spanne innerhalb seines Viertels verschoben.
Anteil der Stationen mit Wetterwechsel
Alle Tage20,0 %
Tage mit Mondwechsel20,1 %
Neumond22,0 %
Erstes Viertel20,3 %
Vollmond18,7 %
Letztes Viertel19,6 %
Bei verschobenen Mondterminen lag der Anteil in 95 von 100 Fällen zwischen 19,4 % und 20,6 %. Die echten Termine liegen mittendrin.
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Phasen haben wir nicht eigens geprüft.
Der Hundertjährige Kalender
Abt Mauritius Knauer notierte im 17. Jahrhundert das Wetter im Kloster Langheim und ordnete
jedes Jahr einem von sieben Planeten zu; aus seinen Aufzeichnungen wurde der Hundertjährige
Kalender. Die Planeten wechseln in fester Folge, jedes Jahr beginnt am 21. März. Das Jahr ab
21. März 2026, in dem diese Studie erschien, ist ein Jahr des Planeten Merkur.
Wir haben 1881–2024 geprüft, ob sich die Jahre der sieben Planeten in Temperatur
oder Regentagen unterscheiden. Die Monatsvorhersagen des Kalenders selbst prüfen wir in einem zweiten
Schritt.
Planetenjahre im Vergleich zum Mittel
Hervorgehoben: Merkur, der Planet des Erscheinungsjahres. Je Planet 20–21 Jahre. Unterschiede dieser Größe entstehen auch bei zufällig verteilten Jahren oft (p = 0,83 für die Temperatur, 0,21 für den Regen).
Methode und Grenzen
Quelle sind allein die Tageswerte der Klimastationen des Deutschen Wetterdienstes (Open
Data, CC BY 4.0): Tagesmittel, Höchst- und Tiefsttemperatur, Tiefstwert 5 cm über dem Boden,
Niederschlag, Sonnenscheindauer und Schneehöhe von 1760–2025. Das Stationsnetz
folgt Jahr für Jahr dem Gebietsmittel des DWD für Deutschland (Korrelation der Veränderungen
von Jahr zu Jahr 0,999).
Damit dichte Netze in einzelnen Ländern nicht den Rest überstimmen, werden die Stationen in
Zellen von etwa 55 km gemittelt, und jede Zelle zählt gleich. Die Temperatur wird als
Abweichung von einer glatten Jahreskurve gerechnet, die für jeden Zeitraum (1760–1880, 1881–1950, 1951–2000, 2001–2025) samt Trend eigens angepasst wird. Vergleiche zweier Zeiträume (Spätfrost,
weiße Weihnachten) stützen sich auf die Stationen mit Zahlen für beide.
Lostagsregeln werden an jeder Station Jahr für Jahr gezählt. Jede Jahresreihe wird zuvor um
ihren Trend bereinigt: Sonst sähe es so aus, als sage ein warmer Januar einen warmen Sommer
voraus, nur weil beide mit dem Klima wärmer werden. Die Signifikanz kommt aus
2.000-facher Vertauschung der Jahre, die für alle Stationen gleich ist,
damit der räumliche Zusammenhang des Wetters erhalten bleibt. Verlegte Stationen könnten
einen Sprung in Schlüssel- und Zieltage desselben Jahres tragen; an den 219
Stationen ohne Verlegung seit 1951 ergeben sich dieselben Werte (Siebenschläfer φ = +0,22, Petri Stuhlfeier φ = +0,22, Mariä Geburt φ = +0,20).
Alle 56 Hypothesen der Seite (Lostagsregeln, Mond, Planetenjahre und jede Kälte- oder
Wärmeperiode je Zeitraum und Kalender) bilden eine Familie für die Korrektur nach Benjamini–Hochberg.
Die Formulierungen der Regeln standen vor der Rechnung fest; die Seite zeigt alle Fassungen, auch
die, die scheitern.
Die Großwetterlagen, mit denen der DWD den Siebenschläfer bewertet, haben wir nicht
verwendet; wir messen das Wetter an den Stationen selbst. Das kann erklären, warum unsere
Trefferquoten für den Regen niedriger sind als die oft zitierten Werte. „Hell und weiß“ im
Januar lesen wir als sonnig; Schnee im Januar haben wir nicht geprüft.
Die Mondphasen stammen aus der Swiss Ephemeris, gezählt wird der Kalendertag nach MEZ, auch
im Sommer. Der alte Kalender ist um 10 Tage verschoben, wie im 16. Jahrhundert;
als die Regeln entstanden, waren es 7 bis 9 Tage. Den Wortlaut der Monatsvorhersagen des Hundertjährigen
Kalenders haben wir noch nicht kodiert.
Daten und Weiterverwendung
Die Zahlen jeder Station (Spätfrost und weiße Weihnachten je Zeitraum) stehen in einer
CSV-Datei unter der Lizenz CC BY 4.0↗. Quelle der Messwerte: Deutscher Wetterdienst.
Das Skript, das die Daten des DWD lädt, prüft und alles auf dieser Seite berechnet: germany_weather_lore.py.
Zitieren
Matiushenok, V. (2026). Stimmen die Bauernregeln? Wetterdaten von 1.282
DWD-Stationen, 1760–2025. StarTarot.online. https://startarot.online/de/research/bauernregeln-wetterdaten
Gute Tage
Für das Wetter helfen Bauernregeln wenig. Wer einen Tag nach dem Himmel wählen möchte,
findet in den „Glückstagen“ Termine passend zum eigenen Geburtshoroskop.